5. Preis

Erweiterung Schulhaus Hagen, Altdorf

 
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Die Stärkung und Klärung der städtebaulichen Setzung und der bestehenden Struktur des Bestandsgebäudes und die Einbindung der Schulanlage in den imposanten Landschaftsraum sind die Ziele des vorgeschlagenen Eingriffs.

Die geforderten neun Klassenzimmer werden gleichwertig an der Südfassade im Bestandsbau angeordnet. Die fehlenden Gruppenräume sowie ein neues Treppenhaus und neue Toilettenanlagen werden als neue Raumschicht nördlich der bestehenden Erschliessungsfläche untergebracht.

 
 
 
 

Der bestehende Lehrerbereich wird um eine Achse verlängert und als Klassenzimmer umgenutzt. Der dreigeschossige Baukörper erhält einen einheitlichen Ausdruck und ist als ein Baukörper ablesbar. Durch das Heranrücken an die Strasse wird die Präsenz der Schulanlage gestärkt. Die Fassade zur Seedorfstrasse wird durch Betongesimse, welche mit Holz- und Glaselementen ausgefacht werden, gegliedert.

 
 

Der neue Eingangsbereich wird in einem eingeschossigen Anbau unter-gebracht, was zum einen den Zugang zum Gebäude und zur Schulanlage an sich markiert und zum anderen die Schulanlage zum Ort und zur dahinter-liegenden Berglandschaft öffnet. Durch die Rundung im Grundriss geht der Gebäudeteil auf seine städtebauliche Funktion als Gelenk ein.

 
 
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Gestaltungselemente der bestehenden Anlage werden so aufgenommen und verleihen dem Primarschultrakt den bislang fehlenden Ausdruck eines öffentlichen Gebäudes. Durch das Verlegen der Fluchttreppe in die äussere Raumschicht, kann die Erschliessungszone als Herz eines Schulgeschosses multifunktional für den Unterricht genutzt und frei möbliert werden.

 
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